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Iran (amtlich Islamische Republik Iran, persisch Jomhori-e Islami-e Iran), grenzt im Norden an Armenien, Aserbaidschan, Turkmenistan und das Kaspische Meer, im Osten an Afghanistan und Pakistan, im Westen an die Türkei und den Irak und wird im Süden durch den Golf von Oman, die Straße von Hormus und den Persischen Golf begrenzt. Die Fläche des Landes beträgt 1 648 000 Quadratkilometer. Bis 1934 lautete der Staatsname Persien. Die Hauptstadt ist Teheran.

Der Iran liegt in einer tektonisch aktiven Zone und wurde häufig von schweren Erdbeben heimgesucht, die große Schäden anrichteten.

Das Land wird überwiegend von Gebirge und Hochland eingenommen. Im Zentrum erhebt sich das Iranische Hochland mit einer mittleren Höhe von 1 220 Metern. Es wird von hohen Randgebirgen umschlossen; sie sind Teile des vorderasiatischen Gebirgssystems. Im Norden erstreckt sich parallel zum Südufer des Kaspischen Meeres das Elbursgebirge. Hier befindet sich auch der höchste Berg des Iran, der Demawend (5 670 Meter). Am westlichen Rand des Iranischen Hochlandes verläuft das Zagrosgebirge, das sich im Südosten bis zum Persischen Golf erstreckt. Im Osten des Hochlandes liegen Gebirge mit niedrigeren Erhebungen.

Das Iranische Hochland gliedert sich in mehrere Becken, die von ausgedehnten Wüsten eingenommen werden. Die Wüste Dasht-e Lut ist hauptsächlich mit Sand und Felsen bedeckt, während es sich bei der Dasht-e Kawir überwiegend um eine Salzwüste handelt. Beide Wüsten sind extrem trocken.

Die Tieflandregion am Kaspischen Meer und der iranische Anteil an der mesopotamischen Ebene im Südwesten des Landes sind wirtschaftlich von großer Bedeutung.

Die meisten Flüsse, die von den Gebirgen in das Landesinnere fließen, führen nur nach Niederschlägen Wasser. Die wichtigsten ganzjährig wasserführenden Flüsse entspringen an den Berghängen am Kaspischen Meer, am Persischen Golf und am Golf von Oman. Der Karun ist der längste Fluss des Landes; er entspringt im Zagrosgebirge und mündet bei Khorramschahr in den Schatt el Arab. Neben dem Kaspischen Meer gibt es im Iran auch einige große Seen. Im Sommer verkleinert sich ihre Fläche meist; aufgrund der hohen Verdunstung kommt es dann zu verstärkter Auskristallisation von Salzen. Der größte Binnensee ist der stark salzhaltige Urmiasee im Nordwesten des Landes.

Der Iran lässt sich in drei Klimazonen einteilen: die extrem heiße Küstenregion entlang des Persischen Golfs und des Golfs von Oman, die trockene Zone des Iranischen Hochlandes und die zum Teil extrem kalten Hochgebirge. Die durchschnittlichen Temperaturen der Monate Januar und Juli liegen in der im Norden des Landes gelegenen Hauptstadt Teheran bei 2,2 bzw. 29,4 °C, in Âbâdân im mesopotamischen Tiefland betragen sie 12,2 bzw. 36,1 °C. In den Wüsten des Landesinneren können im Sommer Extremwerte von 50 °C überschritten werden.

Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge beträgt in Teheran 246 Millimeter und in Âbâdân 204 Millimeter. Niederschlagsreichstes Gebiet im Iran ist die Tieflandregion am Kaspischen Meer. Sie verzeichnet Jahresniederschläge zwischen 1 000 und 2 000 Millimetern.

Nur 4,5 Prozent (2000) der gesamten Landesfläche des Iran ist bewaldet. Aufgrund der Niederschlagsverteilung sind Wüsten und Halbwüsten vorherrschend. In ariden Bereichen der Hochebenen dominieren Sträucher und Kakteen, in semiariden Regionen gibt es Grasland, das als Viehweide genutzt wird. Das Zagrosgebirge ist teilweise von Wald bedeckt. Verbreitete Baumarten sind Eichen, Ulmen, Pistazien und Walnussbäume. An den Hängen auf der Seeseite des Elbursgebirges und in der Küstenebene am Kaspischen Meer wächst üppige Vegetation mit Laubbäumen wie Eschen, Ulmen, Eichen und Buchen.

Im Iran leben die Großraubtiere Tiger, Leopard, Braunbär, Wolf, Goldschakal und Streifenhyäne; kleinere Raubtiere sind Rotfuchs, Dachs, Honigdachs, Fischotter sowie Stein- und Baummarder. Zur Paarhuferfauna gehören Damhirsch, Rothirsch und Reh; weitere bemerkenswerte Säuger sind Bezoarziegen und Weißschwanz-Stachelschweine. Die Greifvogelfauna ist u. a. durch Adler (Fisch-, Kaiser-, Habichts-, Zwerg- und Schlangenadler) und Geier (Mönchs-, Schmutz- und Gänsegeier) repräsentiert. Pelikane, Flamingos und Löffler brüten an der Küste des Persischen Golfes. Im Kaspischen Meer leben die durch Überfischung gravierend im Bestand zurückgegangenen Störe.

Nahezu die Hälfte (46 Prozent) der Bevölkerung sind Perser und stammen von dem indogermanischen Volksstamm ab, der das Territorium – von Zentralasien kommend – im 2. Jahrtausend v. Chr. besiedelte. Die übrige Bevölkerung setzt sich zusammen aus Aserbaidschanern (17 Prozent), Kurden (9 Prozent) und Angehörigen anderer Volksgruppen wie Gilaki, Luren, Mandäern, Baluchen, Arabern und Bachtiaren.

In den randlichen Gebieten des Landes ist der Anteil an Angehörigen ethnischer Minderheiten hoch; einigen dieser Volksgruppen wurde ein gewisser Autonomiestatus eingeräumt. Dazu gehören die Baluchen im Südosten, die Turkmenen im Nordosten, die Aserbaidschaner im Nordwesten und die Kurden im Westen. Die Araber leben vor allem im Südwesten des Landes.

Die Einwohnerzahl beträgt rund 69 Millionen (2004). Die Bevölkerungsdichte liegt bei 42 Einwohnern pro Quadratkilometer; die Bevölkerungsschwerpunkte liegen überwiegend in den nördlichen und westlichen Landesteilen. Mittlerweile leben 66 Prozent der Bevölkerung in Städten. Der jährliche Bevölkerungszuwachs liegt bei etwa 3,4 Prozent.

Die Hauptstadt Teheran hat 6,76 Millionen Einwohner (1996). Zu den wichtigsten Städten nach Teheran zählen Meschhed (1,89 Millionen Einwohner), Handelszentrum für Getreide und wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Nordosten des Landes, und Isfahan (1,27 Millionen Einwohner), eine bedeutende Industrie- und Handelsstadt im Westen, die vor allem für ihre großartigen Bauwerke berühmt ist.

Die Amtssprache ist Neupersisch (Farsi), eine Sprache, die zum indoiranischen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie gehört. Farsi stammt aus Mittelpersien (siehe persische Sprache) und wird mit den Zeichen des arabischen Alphabets geschrieben (siehe arabische Sprache). Es gibt viele Lehnwörter aus dem Arabischen. Zu den verbreitetsten Minderheitensprachen gehören Turkmenisch, Aserbaidschanisch, Kurdisch, Luri und Arabisch.

Offizielle Religion ist der schiitische Zweig des Islam, dem mehr als 91 Prozent der Bevölkerung angehören. Einige der wichtigsten heiligen Stätten der Schiiten liegen im Iran. Dazu gehört die Stadt Qum, ein bekannter Wallfahrtsort südlich von Teheran. Etwa 8 Prozent der iranischen Bevölkerung sind sunnitische Muslime. Daneben gibt es kleine christliche und jüdische Gemeinden, Anhänger des Zoroastrismus und des Bahaismus.

Nach dem Mondkalender werden im Iran religiöse Festtage und der Jahreswechsel bestimmt. Der gregorianische Kalender dient der Regelung gesetzlicher Feiertage. Zu den wichtigsten Nationalfeiertagen zählen der Tag der Revolution (11. Februar) und der Tag der Gründung der Islamischen Republik (1. April). Das iranische Neujahr wird Now Ruz genannt. Die Feier findet zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche (-Äquinoktium) statt, d. h. um den 21. März. Die religiösen Feiertage verschieben sich von Jahr zu Jahr. Dazu gehören Aid-Fetr, am Ende des Fastenmonats Ramezan und Aid-ghorban, der Gedenktag an Abraham und seine Bereitschaft, seinen Sohn auf Allahs Geheiß hin zu opfern. Weitere Feiertage sind der Geburts- und Todestag des Propheten Mohammed und der Imame, wie das Martyrium des Imar Ali.

Es gibt ein staatliches Gesundheitsversorgungssystem, das auch verschiedene Programme zur Bekämpfung von Tuberkulose und Pocken durchgeführt hat. Die Opiumsucht, einst ein großes Problem, konnte ebenso wie die Malaria erfolgreich bekämpft werden.

Nach der Islamischen Revolution und der Vertreibung des Schahs 1979 wurden das Erziehungssystem und das kulturelle Leben islamischen Prinzipien angepasst, westliche Werte und Lebensstil zurückgedrängt. So führte der schiitische Klerus eine Kampagne der islamischen Erneuerung durch. Die Frauen sollten wieder ihre traditionellen Rollen einnehmen, Kinos wurden geschlossen, Radiosender mussten ihren Betrieb einstellen. Die Frauen mussten in der Öffentlichkeit wieder den Tschador tragen, ein langes, schwarzes Tuch, das Körper und Kopf umhüllt.

Für Kinder herrscht eine Schulpflicht von 5 Jahren (2000). Die Durchsetzung der Schulpflicht wurde jedoch zeitweise vernachlässigt, da es an Lehrern mangelte und das zivile Leben durch den Krieg mit dem Irak stark beeinträchtigt war. Die Alphabetisierungsrate bei der Bevölkerung beträgt 80,3 Prozent. Zu den bedeutendsten Hochschulen gehören die Universität von Teheran (1932), die Universität Isfahan (1950) und die Universität Shîrâz (1945). Einige Hochschulen wurden im Zug der Reislamisierung zu Beginn der achtziger Jahre geschlossen oder umbenannt.

Im Iran gibt es verschiedene bemerkenswerte Museen. Dazu zählen das Bastan-Museum mit Ausstellungen zur Archäologie und das Negarestan-Museum mit Kunstausstellungen, beide in Teheran. Das Kum-Museum und das Parsen-Museum befinden sich in Shîrâz. Die Nationalbibliothek liegt in Teheran, es gibt viele große Universitätsbibliotheken.

Die iranische Kultur ist stark durch den Islam geprägt. Dies zeigt sich auch in Kunst, Musik und Literatur. Vor allem die Volksmusik hat im Iran eine reichhaltige Tradition. Siehe auch iranische Kunst und Architektur; Siehe auch arabische Literatur; persische Literatur

Post, Telegraphen- und Telefondienste ebenso wie Radio- und Fernsehsender sind staatlich. Fast alle Tageszeitungen des Landes und die meisten Wochenzeitungen erscheinen in Teheran. Zu den am weitesten verbreiteten Tageszeitungen gehören Kayhan und Ettelaat.

Von 1906 bis 1979 war der Iran eine konstitutionelle Monarchie. Diese Staatsform endete mit der Islamischen Revolution, der Vertreibung des Schahs und der Rückkehr Khomeinis aus dem Exil. 1979 wurde nach einem Referendum eine neue, 1989 letztmals geänderte Verfassung verabschiedet und das Land in eine Islamische Republik umgewandelt. Damit bestimmen die Prinzipien des Islam die sozialen, politischen und ökonomischen Grundlagen des Landes. Die höchste Autorität des Staates ist der Wilayat-e Fakih, der Führer der Islamischen Revolution.

Der Iran ist Mitglied der Vereinten Nationen und der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC).

Die Exekutive liegt beim Staatspräsidenten, der alle vier Jahre vom Volk gewählt wird; einmalige Wiederwahl ist möglich. Seine Exekutivgewalt wird jedoch durch den Führer der Islamischen Revolution stark eingeschränkt. Der Präsident ernennt den Ministerpräsidenten und schlägt dem Parlament Kandidaten für die Ministerämter vor.

Die Legislative liegt beim Einkammerparlament (Madjlis), der Islamischen Konsultativen Versammlung, deren 270 Mitglieder alle vier Jahre vom Volk gewählt werden. Das Parlament kann den Präsidenten durch ein Misstrauensvotum abwählen. Den von der Madjlis vorgeschlagenen Gesetzen muss von einem Verfassungsrat zugestimmt werden. Alle Bürger ab 16 Jahren sind wahlberechtigt.

Die Rechtsprechung im Iran basiert auf islamischem Recht. Die höchste Instanz der Gerichtsbarkeit ist der Oberste Gerichtshof, dessen Präsident vom Ayatollah bestimmt wird. Daneben gibt es islamische Revolutionsgerichtshöfe, die 1979 eingerichtet wurden.

Der Iran besteht aus 28 Provinzen (Ustans), die in 195 Gouvernorate und 500 Distrikte eingeteilt sind. Die Distrikte sind in Dörfer und Gemeinden unterteilt. Die Regierungsbeamten für die Provinzen und Distrikte werden von der Zentralregierung bestimmt, die Gemeinden wählen ihre Vorsteher selbst.

Nach der Revolution von 1979 dominierten die Islamische Religionspartei (IRP) und ihre Verbündeten das Parlament. 1987 wurde die IRP jedoch aufgelöst, politische Parteien wurden verboten. Lediglich einige rivalisierende islamische Fraktionen waren offiziell anerkannt. Dies waren u. a. die Islamische Vereinigung kämpferischer Geistlicher und die gemäßigten Linksislamisten. Seit einigen Jahren wird das politische Leben weniger von Parteien als von politischen Gruppierungen wie Reformanhängern, Radikalen und Unabhängigen geprägt.

Alle männlichen Bürger des Iran müssen einen zweijährigen Militärdienst leisten. Die Armee des Landes umfasst etwa 540 000 Soldaten.

Obwohl ein Großteil der Landesfläche agrarwirtschaftlich genutzt wird – immerhin 36 Prozent der Gesamtlandesfläche –, sind die Hauptstützen der iranischen Wirtschaft Erdöl und Erdgas. Die großen Einnahmen aus der Erdölförderung führten in den späten sechziger und siebziger Jahren zu einem rapiden Wirtschaftswachstum. Die Wachstumsrate ging jedoch nach dem Regierungswechsel 1979 stark zurück, da sich ausländische Investoren zurückzogen. Der Iran ist nach Saudi-Arabien der zweitgrößte Erdölexporteur der Welt. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt 108 243 Millionen US-Dollar (2002).

23 Prozent der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt, 31 Prozent arbeiten in der Industrie. Die Arbeitslosenrate beträgt mehr als 25 Prozent.

Bei einer Bodenreform, die in den fünfziger Jahren begonnen wurde, wurden etwa 800 000 Hektar Land unter den Bauern neu verteilt. Der größte Teil der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche liegt im Norden, Süden und Westen. Wichtigste Anbauprodukte sind Weizen, Kartoffeln, Gerste, Weintrauben und Reis. Andere wichtige Erzeugnisse sind Zuckerrüben, Zuckerrohr, Mais, Hülsenfrüchte, Zitrusfrüchte, Tabak, Tee, Speiseöl und Pistazien. An Nutztieren gibt es vor allem Schafe, Ziegen, Rinder, Esel und Hühner.

Die Forstwirtschaft hat sich während der vergangenen Jahre gut entwickelt. Der Fischfang spielt für die iranische Wirtschaft ebenfalls eine wichtige Rolle. Am Persischen Golf und am Kaspischen Meer werden Forellen, Karpfen, Störe, Lachse, Weißfische und Heringe gefangen.

Die wichtigsten Bodenschätze des Landes sind Erdöl und Erdgas. Die Ölfelder in der südwestlichen Region Khusistan am Persischen Golf zählen zu den größten der Welt. Ähnliches gilt für die Erdgasvorkommen. Nach UN-Schätzungen verfügt der Iran über 16 Prozent der Weltreserven (etwa 100 Milliarden Barrel). 2003 wurden weitere Erdölreserven in Höhe von etwa 38 Milliarden Barrel in der Provinz Bûshehr am Persischen Golf geortet. Die Ölindustrie wurde 1951 verstaatlicht, und seit Mitte der achtziger Jahre wird die Ölförderung durch ein Erdölministerium kontrolliert. Die Fördermenge beträgt etwa 2,5 Millionen Barrel pro Tag. Neben Erdöl und Erdgas gibt es im Iran auch große Vorkommen an Eisen- und Kupfererz sowie Steinkohle. Weitere Lagerstätten verschiedener Erze sind bislang noch kaum erschlossen.

Die Industrialisierung wurde in den siebziger Jahren weit vorangetrieben. Die wichtigsten Bereiche sind Petrochemie, Textilindustrie (insbesondere Baumwolle und Wolle aus der Region Isfahan, Wolle aus Tabrîz und Seide aus der Region Masenderan sowie Teppiche), Nahrungsmittel-, Elektro-, Stahl- und Kraftfahrzeugindustrie. Eine der größten Erdölraffinerien der Welt bei Âbâdân wurde im 1. Golfkrieg beschädigt.

Die iranische Währung ist der Rial (= 100 Dinar). Die Staatsbank trägt den Namen Markazi, sie wurde 1960 gegründet. Sieben größere Handelsbanken wurden 1979 verstaatlicht und neu organisiert.

Mit der Ausfuhr von Erdöl und Erdölprodukten erzielt der Iran etwa 90 Prozent seiner Exportgewinne. Zu den wichtigsten Außenhandelspartnern zählen Japan, Südafrika, die Türkei sowie Länder der EU (Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Spanien und die Niederlande). Die wichtigsten Importgüter sind Maschinen und Fahrzeuge, Nahrungsmittel, chemische Erzeugnisse, Eisen und Stahl, Textilien und Konsumgüter. Hauptimportländer sind neben Ländern der EU (Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien) Südkorea, die Vereinigten Arabischen Emirate, Japan und Argentinien sowie Australien. Die Erlöse aus dem Export (22 Milliarden US-Dollar) überstiegen 1997 die Kosten für die Einfuhr von Waren (15 Milliarden US-Dollar).

Das Straßennetz ist insgesamt 167 157 Kilometer lang (1998), 48 Prozent davon sind befestigt. Die Länge des Schienennetzes beträgt 6 688 Kilometer (2000). Die wichtigsten iranischen Häfen am Kaspischen Meer sind Bandar e Anzali und Bandar e Torkaman, Seehäfen am Persischen Golf sind Khorramschahr, Bandar e Khomeini und Bandar Abbas ebenso wie die Ölverladestationen auf der Insel Kharg. Es gibt eine staatliche Fluggesellschaft (Iran Air). Diese wurde 1962 gegründet und fliegt sowohl inländische als auch ausländische Flughäfen an. Die wichtigsten Flughäfen sind Teheran, Bandar Abbas und Âbâdân.

97,10 Prozent des Strombedarfs erzeugen Heizkraftwerke (2001). Der Restbedarf wird durch Energie aus Wasserkraft gedeckt (2,90 Prozent).

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